Rechtsanwalt für Verkehrsstrafrecht in Ahlen, Beckum, Hamm usw.

Leider werden Delikte im Straßenverkehr von einigen Verkehrsteilnehmern immer noch als Kavaliersdelikte angesehen. Es sind aber zum Teil Straftaten. So begeht derjenige, welcher nach einem Besuch in der Kneipe ein Glas Bier zu viel getrunken hat und dann noch ein Fahrzeug steuert, u. U. eine Straftat, unabhängig davon, ob ein Verkehrsunfall vorgelegen hat oder nicht. Es handelt sich dann nämlich um eine Trunkenheitsfahrt im Straßenverkehr, mit für den Betroffenen sehr einschneidenden Folgen, wie z. B. einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bzw. Geldstrafe. Hinzu kommt die mindestens 6-monatige Entziehung der Fahrerlaubnis, nicht zu verwechseln mit dem Fahrverbot, sowie die Anordnung einer Sperrzeit für die Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis, sowie ein Eintrag in das Verkehrszentralregister.

Aber selbst derjenige, welcher nicht unter Alkohol,- oder Drogeneinfluss ein Fahrzeug steuert, kann durch eine kleine Unachtsamkeit z.B. eine fahrlässige Körperverletzung, im schlimmsten Fall sogar eine fahrlässige Tötung begehen. Das Strafmaß für eine fahrlässige Körperverletzung beträgt bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe, bei der fahrlässigen Tötung beträgt das Strafmaß bis zu 5 Jahre oder Geldstrafe. Hinzu kommen noch 5 Punkte in das Verkehrszentralregister. Dem Betroffenen droht in diesen Fällen ein Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft und u. U. ein sich anschließendes Gerichtsverfahren.

Des Weiteren gehört das unerlaubte Entfernen vom Unfallort (umgangssprachlich Unfallflucht) zum Verkehrsstrafrecht. Neben einer möglichen Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe, ist immer der Entzug der Fahrerlaubnis damit verbunden, denn der Verkehrsteilnehmer wird in diesen Fällen als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen angesehen.

Ferner gehören die Nötigung, oft einhergehend mit einer Beleidigung, die Gefährdung des Straßenverkehrs sowie der Vollrausch zum Verkehrsstrafrecht.

Sollten Sie mit diesen Vorwürfen konfrontiert werden, d.h. dass gegen Sie als Beschuldigter ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden ist, ist es äußerst ratsam sich der Hilfe eines Rechtsanwaltes für Verkehrsrecht zu bedienen. Der Rechtsanwalt Ihres Vertrauens wird in der Regel nach Mandatsübernahme Akteneinsicht nehmen und erst danach sollte in Absprache mit Ihrem Rechtsanwalt eine Einlassung bei der zuständigen Behörde abgegeben werden. Denn erst nach der Durchsicht der Akten kann genau bezeichnet werden, was man Ihnen beweisen kann und was nicht, bzw. ob so genannte Beweisverwertungsverbote durch die Ermittlungsbehörde beachtet worden sind. Vor der Konsultation mit Ihrem Rechtsanwalt sollten Sie daher unbedingt von Ihrem Schweigerecht Gebrauch machen, lediglich Angaben zur Person sollten gemacht werden.

In all diesen Angelegenheiten ist Rechtsanwalt Huß für Sie ein kompetenter Ansprechpartner.

 

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